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Konzeption eines Einsatzes des
Beteiligungs-Bausteins ,,PZ” für Europa
Die Europaprohleme, die es mit einer Verfassung zu regeLn gilt,
sind viel- faltig und bedrtickend. Vor allem aber sind sie von hoher
Relevanz für un- sere eigene weitere Entwicklung. Die Klarung dieser
Probleme dutch eine EU-Verfassung stellt sich z. Zt. a]s blockiert
dat Was tim?
Em Konsens der europäischen Bflrgerschaft tibet die für Europa
vordring- lich notwendigen LOsungen wurde hier entscheidend
weiterhelfen. Em sol- cher Konsens zujeweils einem oder mehreren
dieser Probleme lässt sich mithilfe der Beteiligungsinnovation ,,Planungszelle®”
erarbeiten und dann Uffentlich präsentieren.
Das PZ-Projekt: In den 25 betroffenen Landern sind insgesamt
4.000 im Zufa]l ausgewahlte Menschen berechtigt, sich 16.000
vergUtete Ar- beitstage lang so eingehend tibet die vorgegebenen
Aufgaben zu infor- mieren, dass sie in ihren Gesprachsgruppen in der
Lage sind. sich auf LOsungsempfehlungen zu einigen. Dabei werden in
funfdieser Lander jc 4 PZ’n, in zehnje 6 und in den zehn
bevOlkerungsreichstenje 8 PEn stattfinden. Alle arbeiten
gleichzeitig am gleichen Problem. Die Ergebnisse ihres Nachdenkens
sind, trotz unterschiedlicher Hcrkun fis- sprachen, miteinander
verrechenbar und kOnnen dem Auftraggeber EU daher als e i n
Btirgergutachten vorgelegt werden.
VoII erprobt: Das Verfahren PZ ist you erprobt. fisher haben
bereits mehr als 8.000 Menschen (,,Laien-Juroren”) so an der
Vorbereitung Offentlicher Etitscheidungen mitgearbeitet. Jhr
Mitwirken fuhrte vorhersehbar zti hrauch- baren Etgebnissen: Die
Vorschlage, auf die die Menschen sich in den wech- selnden
Gesprachsgruppen einigen, sind verntinfiig und sachlich angemes- sen
und sie liegen vor allem deutlich im Gemeininteresse, - dem
erkennbar Besten für die Gesellschafi. Die ,$Politik” bringt so
etwas nie so leicht z ustande.
Mogliche Alternativen: Den plebiszitaren Versuchen. Europas
Burger auf eine wurdige Weise an der Gestaltung und Legitimierung
det EU-Politik zu beteitigen. ist das PZ-GroBvorhaben eindeutig
tiberlegen. Anch die seit
Basisliteratur: Dienel, R C., Die Planungszelle. Der Burger als
Chaxicm 5. Auflage (mit Statusreport 2002), Westdeutscher Verlag,
Wiesbaden 2002
Kurzem erw~hnten sog. ,,Burgerforen” würden, wènn sie zustande
kämen, 1~ngst nicht so effektiv und so preiswert arbeiten wie der
hier vorgeschla- gene BeteiligungsprozeB. Allem das Ausgrenzen der
zu beteiligenden Ver- b~nde und Initiativen bewirkt Zeit- und
Sachaufwand auslOsende Konflikte, die bei der Zufallsauswahl der
Teilnehmer, wie sie PZ-Ublich ist, uberhaupt nicht auftreten kOnnen.
PZ’n smd schneller und problernloser durchzu- führen.
Testlauf: Für Erstbenutzer legt die Neuartigkeit des Verfahrens
,,Planungs- zelle” es nahe, nicht gleich mit dem Gesamtvorhaben zu
beginnen, sondern em klemeres Projekt vorzuschalten. So etwas ware
in drei L~ndem gleich- zeitig mit je 6 PZ’n für insg. Ca. 400.000 €
machbar. (Das GroBprojekt mit 4.000 Zufalls-Juroren in 25 Landem
verbraucht dem gegenUber etwa 4.300.000 €)
Uberraschend positiver output: Der Uberzeugende Ertrag der
innovativen Aktivitat der Laienplaner steht, nach unseren
Erfahrungen, jetzt schon fest: Das sensationelle Ergebnis wird
europaweit GehOr fmden und von den Menschen akzeptiert werden. Die
politisch Verantwortlichen werden es dann in ihr Handeln einbeziehen
kOnnen.
Kosten: Gemessen am Ertrag (sowie im Vergleich mit anderen
denkbaren Beteiligungsverfahren) ist das bier vorgeschlagene Proj
ekt extrem preis- wert.
Anlage: ,,Chance für Europa”, em Impulspapier.
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